Jahresrückblick 2022: Und am Ende platzt der Knoten doch!

Der Start in 2022 war mehr als genial. Ich hatte es kurz vor Jahresende noch meine Webseite online gestellt und der Blog war auch erstellt. Die Grundlagen waren geschaffen und meinem Durchstarten stand nichts mehr im Weg. Meine Coaching-Ausbildung zum Achtsamkeitscoach lief gut und ich hatte auch schon ein halbes Jahr bei der lieben Kristin Woltmann in der Online Business Universität (OBU) absolviert. Dort lernte ich alle Grundlagen, die man für den Aufbau eines Online-Unternehmens braucht. Die Zeichen standen gut. Ich war komplett motiviert und voller Power.

Und dann kam mir das Leben dazwischen. Es hatte andere Pläne für mich vorgesehen. Ich hatte einen Teilzeitjob, meine kleine Tochter zu betreuen und das bisschen Haushalt machte sich auch nicht von allein. Es blieb so ziemlich alles auf der Strecke, was ich mir so groß vorgenommen hatte. Der Alltag hatte mich fest im Griff und ich war komplett ausgelastet damit. Die Zeit, die blieb versuchte ich sinnvoll zu nutzen und komischerweise, als die verbleibende Zeit dann da war, wusste ich nicht, was ich zuerst machen sollte. Ich konnte da auch echt lange drüber nachdenken, ungefähr so lange, bis die Zeit wieder vorbei ist.

Das Jahr plätscherte dahin und ich steckte fest. So schlimm war es auch nicht, die Komfortzone ist sehr gemütlich, man braucht sich nicht anstrengen und alles lief quasi wie von selbst. Das ist praktisch, wenig Zeitaufwändig, nur bringt es einen halt nicht weiter. Auch das habe ich irgendwann bemerkt. Was soll ich sagen, das Jahr 2022 war schön, allerdings auch anders als ich es mir ausgemalt hatte. Und am Ende wird dann doch alles gut!


Mein Rückblick auf meine eigenen Ziele für 2022

  • Regelmäßig Blogbeiträge zu erstellen. Ich habe im Januar und Februar einige Blogartikel veröffentlicht, dann bin ich leider steckengeblieben, wie du auch im Jahresrückblick 2022 lesen kannst.
  • Meinen Instagram-Kanal eröffnen. Zwar erst im Dezember und nicht wie geplant im Januar, aber immerhin das Ziel noch in 2022 erreicht…..yeeeeaaahhhh
  • Meine Coaching-Ausbildung abschliessen. Puh, das war zwischendurch anstrengend, aber ich habe es am Ende geschafft und bin total stolz 🙂
  • Beginnen mein Online-Business aufzubauen. Auch dieses Vorhaben ist etwas ins Stocken geraten, aber ich bin jetzt auf einem guten Weg. Der Anfang ist gemacht.

Mein Jahresrückblick 2022:

Die erste eigene Webseite und die ersten Gehversuche im eigenen Blog

Im Dezember 2021 hatte ich es endlich geschafft, meine 1. eigene Webseite an den Start zu bringen und meinen Blog aufzusetzen. Was war das doch für ein tolles Gefühl. Endlich war es so weit und ich konnte nach Herzenslust meine Blogartikel online stellen. Doch weit gefehlt. Ich schrieb einen Blogartikel ein paar weitere hatte ich auch schon vorbereitet und der Anfang war gemacht. Mein Ziel war es jede Woche einen tollen Artikel online zu stellen und damit meine Zielgruppe mit meinen Achtsamkeitsimpulsen zu inspirieren. Die Idee war super, aber die Umsetzung leider nicht. Gerade am Anfang ist es relativ schwer, seinen eigenen Fokus zu halten und sich nicht zu verzetteln.

Zu viele und zu große Ziele für den Anfang

Meine Idee jede Woche einen Blogartikel zu schreiben, basiert auch auf der weiteren Idee schnellstmöglich einen Newsletter einzurichten. So hat man schon mal ein schönes Thema, zu welchem man 1x pro Woche einen Newsletter versenden kann. Weiterhin war die Idee einen Instagram-Kanal aufzubauen und meine Zielgruppe mit Postings – geplant 3x die Woche – zu versorgen. Da bietet sich ein neuer Blogartikel ja auch gerade zu an. Ich beschäftigte mich mit diesen Themen und begann weitere Informationen zu sammeln, informierte mich zum Thema Newsletter und war guten Mutes. Mitte Februar als meine „Vorarbeit“, also die vorbereiten Artikel ausgingen, fiel ich in ein kreatives Loch.

Steine, die ich mir selbst in den Weg legte

Ich hatte noch keinen Newsletter, ich hatte noch keinen Instagram-Kanal und jede Woche einen Blogartikel zu schreiben, schien mir utopisch. Woher sollte ich nur die Zeit nehmen? Worüber sollte ich eigentlich so oft schreiben? Dann passierte das, was passieren musste, ich schrieb nichts mehr und hatte plötzlich „Content-Ängst“ (danke für dieses wunderbares Wort liebe Judith Peters). Ich fühlte mich in diesem Kreislauf gefangen und auch ein bisschen wie eine Versagerin, dass ich nicht im Stande war jede Woche etwas zu schreiben. Das Problem sollte aber wo ganz anders liegen!

Die Angst vor Sichtbarkeit und einmal falsch abgebogen

Im Internet kann man sich ja sehr gut verstecken, auch wenn man eine eigene Webseite hat und einen Blog. Wenn man nicht sichtbar werden will, wird man es auch nicht. Dieses Phänomen begleitete mich auch und ich wusste, dass es sehr wichtig ist eine Community aufzubauen und auch auf einem Social-Media-Kanal eine gewisse Sichtbarkeit zu erlangen. Hört sich ja auch alles toll an, nur der Gedanke daran, dass dann alle anderen Leute auf der Welt – die es bestimmt alle sehr interessiert – sehen was ich da so poste und worüber ich berichte, jagte mir ziemlich große Angst ein. Ich entschied, dass ich noch nicht bereit war, um sichtbar zu werden. Mein Gedanke war ziemlich einfach, wie auch logisch, ich brauche noch mehr Wissen, noch mehr Informationen und noch mehr Know-how. Dann würde ich bereit sein, die Sichtbarkeit in Angriff zu nehmen.

Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht

Das Jahr schreitet weiter vor und ich war weit entfernt von einen Instagram-Kanal. Ich hing fest, gefangen von meiner Angst, was bloß die Welt von mir denken könnte und meines gefühlt fehlenden Wissens. Ich ärgerte mich über mich selbst und meinen Einbruch. Allerdings darf man nicht unerwähnt lassen, dass ich zu dem Zeitpunkt natürlich noch in meiner Coaching-Ausbildung steckte, wo es zu dem Zeitpunkt mehr um die Coaching-Praxis ging als um lernbare Inhalte, ich hatte auch noch einen Job und meine Familie wollte auch versorgt werden.

Das Chaos lichten und den Fokus ausrichten

Im Frühjahr war alles etwas aus den Fugen geraten, ich steckte in meiner Arbeitsroutine fest, an Bloggen oder Instagram war nicht mehr zu denken und auch sonst plätscherte alles vor sich hin. Ich musste Licht ins dunkle bringen und überlegte mir, wo es denn genau hakte. Ich überlegte und kam zu folgendem Ergebnis:

  • ich möchte gerne wieder Sport machen, der mit gefällt und mich erfüllt
  • ich möchte gerne meine Coaching-Ausbildung abschließen
  • ich möchte gerne wieder Blogartikel schreiben
  • ich möchte auf Instagram einen Kanal einrichten

Die Liste zeige mir auf, dass ich doch etwas vom Weg abgekommen war. Ich wollte meinen Fokus neu ausrichten und Strategien überlegen, wie ich meine Ziele doch noch erreichen konnte. Ich merke auch, dass es einfach nichts brachte, an zu vielen Themen gleichzeitig zu arbeiten und überlegte mir, welches das wichtigste Thema sei und entschied mich dazu, meine Ausbildung endlich abzuschließen. Den Sport wollte ich allerdings nicht außer acht lassen, ich habe immer sehr viel und gerne Sport gemacht, darum fehlt mir das schon.

Meine Prüfung zum Achtsamkeitscoach

Die Idee für eine Coaching-Ausbildung hatte ich schon im Sommer 2021 nach dem ich meine Mental-Coach-Ausbildung beendet hatte. Ich wollte mir noch mehr Coaching-Input an eigenen und suchte im Internet nach verschiedenen Ausbildungen. Als ich auf die Ausbildung zum Achtsamkeitscoach stieß, dachte ich, das ist genau das, was ich machen möchte. Ich meldete mich an und durchlief die verschiedenen Module. Ich beschäftigte mich intensiv mit dem Thema Achtsamkeit und tauchte tiefer in den Bereich der Meditationen ein.

Wie, es gibt kein Multitasking?

Mein größter Shift war, dass es Multitasking nicht gibt, dabei war ich doch die Königin des Multitaskings. Wie konnte das nur sein? Ich erkannt, dass mich Multitasking kein bisschen schneller ans Ziel bringt, was ich immer geglaubt habe. Im Gegenteil es stresst mich zusätzlich, da ich mich nicht auf die eigentliche Arbeit konzentrieren konnten, noch auf das, was ich in meinem Kopf schon wieder plante und organisierte.

Im weiteren Verlauf der Ausbildung merkte ich, wie wunderbar es war, dass ich dieses „Multitasking“ nicht weiterverfolgte. Ich konnte eine Aufgabe in Ruhe erledigen, war natürlich viel schneller und die nächste Aufgabe konnte abgearbeitet werden.

Vorbereitung auf die Prüfung, oder doch nicht?

Im Januar 2022 war ich mit der eigentlichen Ausbildung fertig und wollte mich auf die Abschlussprüfung vorbereiten. Diese bestand aus einem Coaching, welches ich durchführen solle und meine Ausbilderin schaue sich dieses an und im Anschluss kam die Bewertung. Was ich jetzt brauchte, waren Coachees, damit ich üben konnte. Ich hatte auch eine Lerngruppe mit den anderen Mitstreitern. Wir übten ein wenig und dann verlor ich irgendwie den Faden. Insgeheim hatte ich wohl auch ein bisschen Angst, dass ich die Prüfung nicht bestehen könnte. 2 aus der Gruppe hatten ihre Prüfungschoachings schon erfolgreich abgelegt, nur ich ließ es schleifen.

Jetzt oder nie!

Dank meiner Ausbilderin, die mich dann irgendwann fragte, was eigentlich los und wir dann ein sehr inspirierendes Gespräch führten, kam ich wieder in die Spur, übte fleißig weiter und bekam dann auch einen Prüfungstermin. Weiterhin erarbeitete ich 3 Coaching-Dokumentationen, die ich meiner Ausbilderin zur Verfügung stellte und 2 Wochen später war es dann endlich so weit. Mein Prüfungscoaching dauerte eine gefühlt ewig, aber nach der ersten Nervosität, war ich ganz in der Coachingwelt angekommen und meisterte dieses mit Bravour. Ich war so unendlich stolz auf mich. Ich hatte es geschafft. YEEEEEAAAAH!!!! Dann wird es Zeit durchzustarten, dachte ich, aber es kam anders.

Ich mit meinem Achtsamkeitscoach-Zertifikat
Endlich Achtsamkeitscoach!

Wiederfinden meiner Sportroutine

Ich habe in der Vergangenheit immer viel Sport gemacht. Ich ging gerne zur Aqua-Fitness, Joggen und dann entdeckte ich auch noch Krav Maga für mich. Für alle die Krav Maga nicht kennen, dabei handelt es sich um einen Kampfsport genauer gesagt um Selbstverteidigung. Dazu gekommen war ich, da ich beim Polizeisportverein einen Selbstverteidigungskurs für Frauen gemacht hatte, das kann ja nie schaden, dachte ich mir. Es hat mir viel Spaß gemacht, ich dachte mir aber, dass ich alles, was in den 10 Wochen gelernt hatte, bei nicht regelmäßiger Anwendung, bestimmt schnell wieder vergessen würde. So überlegte ich, ob ich nicht im Bereich Kampfsport etwas austesten sollen. Das erste Probetraining beim Krav Maga war so klasse, dass ich gefunden hatte, was ich suchte. Es war eine Mischung aus Konditionstraining, Selbstverteidigung und Boxtraining. Das machte mir richtig Spaß.

Schwanger und dann kam Corona

Als ich Schwanger wurde, musste ich mit dem Kampfsport stoppen. Ich suchte mir Alternativen, aber ich vermisste es schon. Ich wollte schnell wieder beginnen, aber dann kam Corona und das hatte sich erledigt. Auch nach der Geburt musste ich länger pausieren, als ich es mir hätte vorstellen können. Mit meinem Umzug hatten sich die alten Sportarten auch verabschiedet, bis auf das Joggen, was ich übrigens immer noch mit einer großen Leidenschaft verfolgen. Durch eine Freundin kam ich dann in ein Fitnessstudio und ging 1-mal die Woche abends zum Body-Pump-Kurs. Da macht man verschiedene Übungen mit einer Langhantel und Gewichte dann, um die einzelnen Muskelpartien zu trainieren. Ich war froh wieder regelmäßig – wenn auch nur 1-mal pro Woche – Sport machen zu können, aber richtigen Spaß machte es mir nicht.

Ich beim Joggen
Ein Teil meiner Sportroutine

Dann entdeckte ich eine neue Leidenschaft

Eine andere Freundin, die ich dann auch mit in den Kurs schleppte, kam plötzlich auf die Idee, dass sie gerne mal Kickboxen wollten und ich war direkt Feuer und Flamme. Das ist doch genau das Richtige für mich. Wir organisierten ein Probetraining und ich war hellauf begeistert. Endlich lerne ich auch die Box-Technik. Bei meinem Krav Maga Training hatten wir zwar Kickbox-Elemente, aber da haben wir nicht im Detail die Technik gelernt. Ich war so happy, dass ich mich direkt in dem Studio anmeldete, bei dem anderen Studio abmeldete und seitdem regelmäßig – wenn nichts dazwischen kommt – 3 Mal die Woche trainiere. Das Schönste daran ist, dass man etwas gefunden hat, was man für sich selbst tun kann und das natürlich mit der entsprechenden Leidenschaft dabei. Und das gibt mir unheimlich viel zurück.

Gemeinsamer Familienurlaub

Im Sommer 2022 sollte unser Familienurlaub anstehen. Da wir zuvor noch nie mit einem Kind über einen längeren Zeitraum weggefahren sind, sollte das eine große Herausforderung darstellen. Das Schwierigste überhaupt, war ein Ziel zu finden, das mit dem Auto gut zu erreichen war und auch nicht weiter als 2-3 Stunden entfernt war. Eigentlich wollte ich ja lieber nach Mallorca fliegen, aber eine Woche im August für 3 Personen, war einfach unbezahlbar. Ich verabschiedete mich davon und überlegte mir andere Möglichkeiten. Im Gespräch mit Freunden kam dann raus, dass sie auch noch auf der Suche nach etwas waren und schnell stand fest, wir fahren alle zusammen.

Genießen kann so einfach sein

Nach einigem Suchen hatten wir ein Haus gefunden, für 10 Personen in der schönen Eifel. Da wir mit 9 Personen waren – 5 Erwachsene, 4 Kinder und 1 Hund – passte das sehr gut. Wir buchten und wenig später ging es los. Das Haus war der absolute Knaller, groß und geräumig und 4 Schlafzimmern und 3 Badezimmern. Das Beste war der große Garten. Der Hund liebte den Garten und meine Tochter die Rutsche. Die große Grillplatte bereitete den Männern ihre helle Freude. Und wir Frauen freuten uns draußen zu sitzen und bei einem leckerem Getränk zu quatschen.

Eine Terrasse mit gedecktem Tisch
Unsere Urlaubsterrasse mit Garten

Auch das Wetter war auf unserer Seite, die Sonne meinte es gut mit uns. Wir hatte durchschnittliche 25 Grad und haben die freie Zeit genutzt ein paar Ausflüge zu machen.

Hier ein paar unserer Ausflugsziele:

Bildauschnitte von der Porta Nigra in Trier, der Superrutsche im Wild- und Erlebnispark und dem Zentrum von Bernkastel-Kues

Was ich noch unbedingt erwähnen muss, ist das beste Rumpsteak, dass ich je gegessen habe. Wir waren auf einem Camping-Platz in Oberweis, das zugehörige Restaurant, die Köhler Stuben, haben ein legendäres Küchemeister-Steak auf der Karte, wer da in der Nähe ist, MUSS das UNBEDINGT probieren. Einfach göttlich.

Das Ende naht

Leider geht auch der schönste Urlaub irgendwann wieder zu Ende. Die 10 Tage vergingen wie im Flug und der Tag der Abreise stand bevor. Es wurde gepackt und alles zusammen gesucht in den Autos verstaut und eher wir uns versahen, waren wir auch schon wieder auf der Autobahn Richtung Heimat. Zu Hause angekommen, habe ich mich direkt an die Wäsche gemacht, da ich diese Berge nicht noch Tage vor mir herschieben wollte.

Teilzeitjob, Familie und irgendwas dazwischen

Nach dem wunderbaren Urlaub hatte mich der Alltag schnell wieder. Der Job nahm mich komplett ein und auch die Familie hatte ihre Bedürfnisse. Ich überlegte immer wieder kurz, was eigentlich mit meinen ganzen Plänen war, aber eine Selbständigkeit war so weit weg, wie China und auch gar nicht mehr das Thema. Ich war komplett mit meinem Alltag ausgelastet und die verbleibende Zeit füllte ich mit Sport und Freunden aus.

Hallo Komfortzone

Es mangelte mir ja auch an nichts und in der Komfortzone war es ja auch schön kuschelig. Ich machte mich da so richtig schön breit. Ich genoss den Herbst, wir waren viel mit unserer Tochter draußen unterwegs und genossen das die Sonne und langsam wurde es immer früher dunkel. Weiter ging es ja immer irgendwie. Der Blog war inzwischen vergessen und auch mein Instagram-Kanal. Wer braucht auch einen Instagram-Kanal?

Grau ist doch keine Farbe

So vergingen die Tage und ich beschäftigte mich mit alltäglichem, was ja auch ausreichte. Doch merkte ich irgendwie, dass sich so eine kleine Unzufriedenheit einschlich. Nicht so eine richtige Unzufriedenheit, es war mehr so ein Gefühl, dass ich meine Kreativität vermisste und auch meine Begeisterungsfähigkeit. Alles war so eingefahren und immer so gleich. Sollte das so sein? Alles ein einem eintönigen Grau, wie ein trostloser Wintertag? Das konnte es jetzt doch nicht gewesen sein?

Auf Sinnsuche und Kreativitätsausgleich

Im Zuge der Abmahnwelle wegen Google Fonds schaute ich wieder mal auf meine Webseite und stellte fest, dass Handlungsbedarf bestand. Ich beschäftigte mich intensiv damit und plötzlich wurde meine kreative Ader wieder angezapft. Ich schaute mir alles, was ich auf der Webseite schon stehen hatte, genauer an und bekam Lust, wieder ein bisschen daran rumzubasteln. Ich entdeckte so viele Sachen wieder neu und war über mich selbst überrascht, was ich schon alles erschaffen hatte. Das hatte ich alles irgendwie verdrängt.

Der Weg ist das Ziel

Ich hatte plötzlich wieder so viel Lust mit all den Dinge rum die Selbständigkeit zu beschäftigen. Mich Kreativ einzubringen und entfalten zu können. Ich hatte zwar meinen Job, aber die kreative Ader wurde da wenig getriggert. Ich dachte darüber nach, was ich eigentlich wollte und plötzlich sah ich es wieder ganz klar und in bunten Farben leuchtend vor mir, was ich mir vorgenommen hatte was meine Pläne gewesen waren. Wie konnte es denn nur sein, dass ich so vom Weg abgekommen war?

Ich wollte doch komplett durchstarten und jetzt war ich in einem Alltagsgrau gefangen. Ich musste etwas ändern. Aber wo sollte ich anfangen? Ich hatte einen Job, ich hatte eine Familie, ich hatte Freunde, ich hatte Hobbys? Und da war sie wieder: Darf ich vorstellen, die Komfortzone. Ich hatte die Wahl: in einer gemütlichen grauen Komfortzone bleiben, oder den Schritt wagen und aus der Komfortzone ausbrechen, ich eine leuchtende und bunte Zukunft. Meine Entscheidung war gefallen.

Voller Motivation in den Jahresrückblick 2022 gestartet

Als ich Ende November gesehen habe, dass Judith Peters von Sympatexter wieder ihren legendären Jahresrückblog anbietet, dachte ich plötzlich, jetzt oder nie. Ich schrieb mich ein und kurze Zeit später ging es schon los. Dank Judiths unermüdlichen Erklärwillen und ihren supertollen Tipps, stieg meine Motivation extrem an. Die Energie, die Judith in ihren Lives verbreitete zog mich komplett mit. Ich hatte wieder so Bock drauf zu bloggen und meine Botschaft in die Welt zu tragen, wäre da nur nicht noch die Sache mit dem Instagram-Kanal.

Angst loslassen, ein großer Schritt

Ich traute ich einfach nicht einen Kanal zu eröffnen, machte mir zu viele Gedanken, was die „Welt“ sagen bzw. denken könnte. Judith gab uns für jeden Tag Postingvorschläge, besser konnte man doch gar nicht starten. Ich rang mit mir und entschied mich meine Angst zu akzeptieren und es trotzdem zu tun. Raus aus der Komfortzone und so erstellte ich meinen Instagram-Kanal und fing an, die Postingtipps umzusetzen. Ich hatte jetzt monatelang „rumgeeiert“ und mich nicht getraut und auf einmal hatte ich einen eigenen Instagram-Kanal. Der Knoten war geplatzt und ich erkannte, dass „einfach mal machen“ auch ein Lösungsansatz ist. Die Angst war überwunden. Ich fühlte mich großartig und war unfassbar stolz auf mich.

Wer braucht schon Perfektionismus

Was für ein unglaublicher Endspurt noch in den letzten Wochen des Jahres. Interessanterweise war das Durchhalten und den Blogartikel schreiben und dann auch zu veröffentlichen für viele in der Gruppe ein Thema, ich merkte damit auch, dass ich nicht alleine war mit meiner Komfortzone. Auch der Perfektionismus macht es nicht einfacher. Judith predigte immer wieder, besser anfangen und möglicherweise auch keinen perfekten Artikel veröffentlichen als gar keinen. Wie recht sie hat!

Und am Ende wird alles gut

Ich bin unfassbar stolz, dass ich es geschafft habe, diesen – für mich – unendlich langen Blogartikel zu schreiben und nachdem ich einmal im Schreibfluss war, lief es wie am Schnürchen. Zum Glück habe ich an dieser Challenge teilgenommen. Auch habe ich mir vorgenommen meinen Perfektionismus nicht mit ins Jahr 2023 zu nehmen, ich lasse ihn einfach in 2022. Ich möchte ich auch nicht mehr von meiner Angst beherrschen lassen. Ja man kann scheitern, aber man kann auch nichts gewinnen, wenn man nicht einfach irgendwann und irgendwo beginnt.

Ein geplatzter Knoten und eine angewinkelte Faust.
Der Knoten ist geplatzt!

Meine liebsten Blogartikel des Jahres 2022

Da ich 2022 nicht so viele und auch keine persönlichen Blogartikel geschrieben habe, habe ich hier 3 Artikel ausgewählt, die helfen können fokussierter in den Tag zu starten und mehr Entspannung in den Tag zu bringen.


Mein Jahr 2022 in Zahlen

  • Instagram: 50 Follower (November 2022: 0 Follower)
  • Schritte 2022: 9.000 Schritte (2021: 11.300 Schritte)
  • Blogartikel: 7 Stück (2021: 0 Blogartikel)
  • Schlafstunden: 7,24 Stunden (2021: 7,12 Stunden, Ziel für 2023: mind. 8,00 Stunden)
Screenshot von meinem Istagram-Profil
Meine ersten 50 Follower 🙂

Was sonst noch war 2022:

  • Unsere Tochter wird 2 Jahre alt
  • Wir genießen einen Kurztrip nach Maastricht
  • Wir feiern Karneval im Mai nach bei herrlichen 28 Grad
  • Wir genießen den Sommer in unserem Jacuzzi

Was ich mir für 2023 vorgenommen habe

  • Ich möchte regelmäßige Blogartikel veröffentlichen
  • Ich möchte gerne meine Community auf Instagram weiter aufbauen
  • Ich möchte meinen Newsletter einrichten
  • Ich möchte gerne mein Gewerbe anmelden
  • Ich möchte gerne regelmäßige Coachings geben
  • Ich hätte noch viele andere Ideen, aber wenn ich diese aufgelisteten Punkte umsetzen kann, dann bin ich schon mehr als stolz
  • Mein Motto für 2023: Durchstarten 2.0

4 Kommentare zu „Jahresrückblick 2022: Und am Ende platzt der Knoten doch!“

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