Wann du einen Achtsamkeitscoach brauchst – und wann nicht?

In der heutigen schnelllebigen Zeit rast das Leben nur noch gefühlt an uns vorbei und wir sind kaum noch aufnahmefähig für die Dinge im Leben, die uns guttun und uns in einen entspannten Zustand versetzen. Die Zusammenarbeit mit einem Achtsamkeitscoach kann dein Leben von Grund auf verändern. Du kannst lernen, dein Leben achtsamer zu gestalten, was dich zu einer tiefen inneren Gelassenheit führen kann, und für eine höhere Grundentspannung sorgen kann. Aber wann ist denn jetzt die Zusammenarbeit mit einem Achtsamkeitscoach das richtige für dich? Ich habe dir hier einige Punkte aufführt, wann eine Zusammenarbeit sehr empfehlenswert ist. Ich möchte zu dem nicht unerwähnt lassen, wann eine Zusammenarbeit mit einem Achtsamkeitscoach nicht das richtig für dich ist.


Du fühlst dich gestresst

Du hast das Gefühl, dass deine Aufgaben immer mehr werden und sie dich immer mehr stressen? Dir wächst alles über den Kopf? Zudem fühlst du dich lust- und kraftlos? Wenn deine Aufgaben immer mehr und komplexer werden, kann es dir helfen eine bessere Struktur in deinen Alltag zu bringen. Da dir diese Struktur wahrscheinlich abhandengekommen ist, fällt es dir selber oft nicht so leicht, diese selbst wiederzufinden. Du siehst sprichwörtlich den Wald vor lauter und hast keine Ahnung, wo du genau anfangen sollst. In diesem Fall kann dir ein Achtsamkeitscoach helfen, den Wald etwas zu lichten, um den Weg wieder besser zu erkennen. Die Sicht von außen kann dir helfen deinen Blickwinkel zu verändern und diese Veränderung kann dir neue Wege eröffnen.


Du ignorierst deine Bedürfnisse

Im Ignorieren deiner eigenen Bedürfnisse bist du der Superstar? Du denkst, dass es wichtiger ist dafür zu sorgen, dass es anderen gut geht, und nimmst dich selbst nicht so wichtig? Durch die wenige Zeit, die du hast, verzichtest du auf deine Bedürfnisse, damit du alles andere halbwegs unter einen Hut bekommst? Wenn du in diese Falle getappt bist, dann ist ein Achtsamkeitscoach unverzichtbar. Durch das Ignorieren deiner eigenen Bedürfnisse wirst du unzufrieden und weißt eigentlich gar nicht so genau wieso. Da du oft das Ignorieren deiner Bedürfnisse nicht als das eigentliche Problem erkennst, ist es hilfreich, wenn ein Achtsamkeitscoach dich darauf aufmerksam macht. Bei den Coaching-Einheiten lernst du, wie wichtig es ist auf dich selbst zu achten und dass du kein schlechtes Gewissen haben musst. Nur wenn du anfängst gut für dich zu sorgen, dann kannst du auch gut für andere sorgen.


Es fällt dir schwer, mit deinen Gefühlen umzugehen

Deine Gefühle machen dir Angst? Du willst dich auch gar nicht mit ihnen auseinandersetzen, da es unangenehm sein kann, oder auch weh tun kann? Am einfachsten ist es, die Gefühle zu verdrängen oder gar wegzusperren. Die Lösung scheint einfach, allerdings kommen ignorierte Gefühle immer wieder zurück. Deine Gefühle sind ein Teil von dir. Sie sind ein bisschen wie kleine Kinder und wünschen sich deine Aufmerksamkeit und möchten gehört werden. In einem Achtsamkeitscoaching lernst du deine Gefühle nach und nach anzunehmen. Dadurch verlieren sie ihre Macht und beherrschen dich nicht mehr. Es kann ein anstrengender und manchmal auch schmerzvoller Prozess sein, aber es lohnt sich komplett. Deine Gefühle zu fühlen ist nicht immer einfach, ein Achtsamkeitscoach begleitet dich dabei und führt dich da durch.


Du machst andere für deine Lage verantwortlich

Bist du gar nicht verantwortlich dafür, dass du dich so gestresst und abgekämpft fühlst? Liegt das nur an dem anstrengenden Job, an den fordernden Kinder und dem anspruchsvollen Mann? In diesem Fall wartest du einfach auf eine ganz bestimmte Situation und wenn diese eintritt, dann wird alles viel besser. Leider wird das nie eintreffen. Wenn du immer nur darauf wartest, dass sich im Außen etwas verändert, damit sich dein Leben ändert, dann musst du unbedingt und sofort ein Achtsamkeitscoaching machen. Die größte Zwickmühle in dem Fall ist, dass sich so ziemlich alles im Außen ändern kann und bei dir ändert sich einfach überhaupt nichts. Der größte Schlüssel für Veränderung ist, dass Veränderung immer bei dir selber anfängt. Nur du kannst etwas in deinem Leben verändern. In diesem Fall kann dir ein Achtsamkeitscoach vermeintliche Missstände in deinem Leben aufzeigen. So kannst du sehen, in welchen Bereichen dein Leben nicht nach deinen Vorstellungen verläuft und bekommst die Chance, aktiv etwas zu verändern.


Wann ein Achtsamkeitscoaching nicht hilfreich sein kann

Gerne möchte ich auch noch ein paar Worte darüber sagen, wann ein Achtsamkeitscoaching definitiv nicht das richtige für dich ist. Es geht ja für dich darum, dass du den größtmöglichen Nutzen aus für dich aus dem Coaching ziehst. Das Coaching soll dir helfen, deine Blickwinkel zu verändern und offen für neues zu werden. Es gibt aber bestimmt Situationen, in denen das nicht funktioniert, oder möglicherweise auch eine gegenteilige Wirkung haben kann.


Du befindest dich in psychiatrische Behandlung

Wenn du dich in psychiatrischer Behandlung befindest, dann steht meist ein Trauma oder eine andere psychische Erkrankung im Raum. In diesem Fall ist ein Achtsamkeitscoach oder auch jeder andere Coach definitiv nicht die richtige Betreuung für dich. Hier empfehle ich dringend erstmal deine Behandlung weiterzuführen und gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt und nach unbedingter Rücksprache mit dem Behandler zu besprechen, ob die Zusammenarbeit mit deinem Coach das richtige für dich sein kann. In erster Linie steht aber dein Behandlungserfolg im Vordergrund, und dieser erfordert seinen absolute und ungeteile Aufmerksamkeit und soll durch keine anderen Ablenkungen gefährdet sein.


Du hast einen Burnout oder leidest an einer Depression

Solltest du an einem Burnout oder einer Depression leidest, dann solltest du dich bitte in ärztliche Behandlung begeben und nicht mit einem Coach arbeiten. Möglicherweise ist hier auch eine medikamentöse Unterstützung nötig, was nur ein Arzt entscheiden kann. Wenn du erste Anzeichen eines Burnouts spürst, die überfordert fühlst mit den Aufgaben des Alltags, eine chronische Unlust verspürst, dann kann die Zusammenarbeit mit einem Achtsamkeitscoach helfen, auch diesem Kreislauf zu entfliehen, bevor du einen Burnout erleidest. Das ist aber sehr individuell und müsste in jedem Fall genau angeschaut werden.


Du bist noch nicht bereit Veränderungen zuzulassen

Wenn der Leidensdruck nicht groß genug ist, dann wünschst du dir oft Veränderungen, bist aber nicht bereit dich diesen zustellen. Für eine Zusammenarbeit mit einem Achtsamkeitscoach ist es aber unerlässlich, dass du selber die Veränderung willst. Und nicht nur das, es sollte dein tiefster und innigster Wunsch sein, jetzt eine Veränderung zu schaffen. Die Arbeit mit einem Achtsamkeitscoach kann anstrengend, herausfordernd und auch emotional werden, darum musst du voll dahinterstehen. Wenn die Tante der Mutter das für eine gute Idee hält, ist das schön für sie, bringt dir aber rein gar nichts. Wenn du nicht bereit bist etwas zu verändern, dann wird sich für dich auch nichts ändern.


Mein Fazit

Die Zusammenarbeit mit einem Achtsamkeitscoach kann eine sehr tolle und tiefgründige Erfahrung für dich sein und dein Leben komplett verändern. Wichtig ist, dass du offen bist, bereit bist neue Wege zu gehen und auch Altes loszulassen. Wenn du lieber an Altem festhalten möchtest, weiterhin andere für dein Unglück verantwortlich machen möchtest, dann ist es eigentlich, wie bei allem anderen auch, Zeit- und Geldverschwendung. Nur wenn du bereit bist den Weg zu gehen, kannst du auch an Ziel ankommen.

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1 Kommentar zu „Wann du einen Achtsamkeitscoach brauchst – und wann nicht?“

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