Wie du dir dein achtsames und entspanntes Leben aufbaust – die ultimative Anleitung

Ein achtsames und entspanntes Leben ist der Traum von vielen Menschen. Das Leben genießen und sich einfach durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Es steckt viel Arbeit dahinter, aber die Mühe kann es durchaus wert sein, sich mit dem Thema näher zu beschäftigen. Mit diesem Artikel habe ich die ultimative Anleitung erstellt, damit du einen Fahrplan hast, wenn du es dir zu Aufgabe machen möchtest, dein Leben entspannt zu genießen und nicht ständig gestresst von einer Aufgabe zur anderen zu springen.


Status quo

Das Wichtigste zu Beginn ist erstmal, dass du dir darüber klar wirst, wie überhaupt dein Status quo ist. Wie ist deine jetzige Situation? Was stresst dich, was macht dich unglücklich? Welche Bereiche laufen so, wie du es dir vorstellst und welche nicht? Wenn du gerne etwas in deinem Leben verändern möchtest, ist es wichtig, dass du dir dazu alle genau Bereiche anschaust. Denn nur wenn du alle Bereiche beleuchtest, dann kannst du sehen, wo es evtl. nicht richtig rund läuft. So hast du die Möglichkeit auch Bereiche aufzudecken, von denen du bisher gar nicht wusstest, dass eine mögliche Veränderung ansteht bzw. Sinn machen kann. Das ganze System läuft oft Hand in Hand, so können Veränderung in einem Bereich auch weitere Veränderungen in einem anderen Bereich mit sich bringen.

Eine schöne Übung dazu ist das Lebensrad. Das Rad zeigt dir schnell auf, in welchen Bereichen du noch nicht die absolute Erfüllung lebst oder wo noch Luft nach oben ist. Ich habe dafür ein Worksheet für dich zusammen gestellt, womit du die Übung einmal in Ruhe durcharbeiten kannst. Wichtig ist, dass du absolut ehrlich bist, ansonsten belügst du dich nur selbst. Und wenn du gerne eine Veränderung anstreben möchtest, ist es unerlässlich endlich mal genau hinzuschauen.


Werde dir darüber klar, wo du hinwillst

Nachdem du jetzt den Test gemacht hast und weißt, wie die einzelnen Bereiche in deinem Leben aussehen, ist es unerlässlich dir die Zeit dafür zu nehmen und dir bewusst darüber zu werden, wo du hinwillst. Nur wenn du ein klares Ziel vor Augen hast, kannst du auch deinen Weg dahin finden. Überlege dir, wie du dir das Leben in jedem einzelnen der Bereiche vorstellst. Du kannst dazu für alle Bereiche möglichst detailliert aufschreiben, wie du es dir genau vorstellst. Je detaillierter, desto besser. Wenn du schon eine gute Vorstellung davon hast, wie dein entspanntes Leben aussehen wird, dann kannst du, immer wenn du an deinem Vorhaben zu zweifeln anfängst, auf deine Unterlagen zurückgreifen und dich wieder erinnern, wofür du das alles machst. Das hilft dir am Ball zu bleiben und auch dich auf deinem Weg nicht zu verirren.

Im Worksheet vom Lebensrad, kannst du auch die Ergebnisse mit aufschreiben. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du dir Zeit dafür nimmst und wirklich auch anhand deiner Ergebnisse aus der Übung Lebensrad genau auflistest, welche Veränderungen du dir in welchem Bereich wünschst und wo die Veränderungen dich auch hinbringen sollen. So erhöhst du die Chancen, dein Ziel auch zu erreichen.


Räume dein Leben auf

Jetzt, wo du deinen Status quo geklärt hast und weißt, wo du hinwillst, fängt der schwierige Teil an. Die Umsetzung. Als Erstes rate ich dir, damit anzufangen, dein Leben aufzuräumen. Damit meine ich nicht, dass du z.B. deinen Job an den Nagel hängen sollst, weil du evtl. gemerkt hast, dass das bisher nicht deine komplette Erfüllung ist. Ich rate dir dazu erstmal bei dir selbst anzufangen. Fange an, deine Wohnung und deine Schränke zu entrümpeln. Du denkst jetzt wahrscheinlich, was hat das denn mit einem entspannten Leben zu tun, ich kann dir aber auch Erfahrung sagen, unnötige Ballast, dein Leben zusätzlich beschwert und auch ein Stressauslöser sein kann.

Du hast mehrere Möglichkeiten, um dein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Nimm dir einen Raum nach dem anderen vor. Beginne am besten im Bad. Dort ist ein Beginn relativ einfach gemacht. Sortiere alles aus, was du nicht mehr benutzt. Abgelaufene Produkte entsorgst du am besten sofort und den Rest, kannst du auch in einer Kiste sammeln und dann Freunde oder Familie fragen, ob Interesse daran besteht. Möglicherweise hast du auch Lust, die Sachen im Internet in „Umsonst-Foren“ einzustellen. Lass dich davon aber nicht zusätzlich stressen, wenn du das nicht machen möchtest, oder es dir zu viel Arbeit ist, dann lass es einfach sein und schmeiße die Sachen weg. Das kann auch eine sehr befreiende Wirkung haben.

3-Kisten-Methode für die Kleidung

Bei deinem Kleiderschrank kannst du dir die berühmten 3-Kisten-Methode zulegen: Du suchst dir drei Kisten oder Kartons und befüllst sie nach dem Prinzip 1. Behalten, 2. Weiß ich noch nicht, 3. Kann weg, weil nicht mehr getragen. Kaputte Kleidung entsorgst du direkt. Die 3. Kiste kannst du dann auch gerne an Freunde und oder Familie geben, oder in ein Sozialkaufhaus bei dir in der Nähe bringen (am besten vorher nachfragen). Bei uns gibt es eine Kleidertauschgemeinschaft, da schließt man sich einer Gruppe an, mit der man seine Klamotten tauscht. Evtl. gibt es sowas auch bei dir in der Nähe. Alle Sachen, die du in der 2. Kiste gelagert hast, kannst du erstmal z.B. im Keller oder der Garage lagern. Nach 6-12 Monate schaust du dir die Sachen an und überlegst, ob du die Sachen vermisst hast, ansonsten entsorgen bzw. weitergeben. Du kannst auch, wenn in der 2. Kiste relativ wenig enthalten ist, die Teile mit dem Bügel verkehrt herum in den Kleiderschrank hängen und alles, was nach einem halben Jahr noch genauso im Schrank hängt, kannst du getrost entsorgen.

Nach und nach alles durchgehen

Mit dem 3-Kisten-Prinzip kannst du übrigens durch die ganze Wohnung gehen, Schublade für Schublade und Schrank für Schrank ausmisten. Du wirst merken, wie das Ausmisten dich immer mehr befreit und dir immer mehr Luft zum Atmen gibt. In Zukunft kannst du auch bei allen Sachen, die du kaufst, überlegen, ob du sie wirklich brauchst. Am besten ist es, wenn du gar keinen „Krempel“ mehr anhäufst. Du kannst z.B. sagen, immer wenn ein neues Teil in den Schrank kommt, muss ein altes Teil gehen. Es kann auch hilfreich sein, 1-2 x pro Jahr so eine Ausmist-Aktion zu machen. Mache dir immer bewusst, je mehr Dinge du besitzt, desto mehr hast du zu verwalten. Das kann ein zusätzlicher Stressfaktor sein und hier geht es ja darum, diese Stressfaktoren zu minimieren.

Was du noch aufräumen kannst

Nachdem du jetzt im materiellen Bereich sehr engagiert warst, kannst du in allen anderen Bereichen weitermachen. Gibt es noch ungeregelte Dinge in deinem Leben? Schaue dir dazu auch gerne nochmal dein Lebensrad dazu an und die einzelnen Bereiche. Wie sieht es mit deinen Finanzen aus? Eine ungeregelte Finanzsituation kann sehr belastend werden, auf die Dauer. Wie sieht es mit Freundschaften aus? Gibt es da noch die Freundin, mit der du dich im Streit getrennt hat, du aber eigentlich viel lieber mit ihr ein inniges Verhältnis, wie früher, haben möchtest? Jetzt ist deine Chance, all deine offenen Baustellen anzugehen und zu beenden.

Das Ganze kann ein kleiner bis großer Kraftakt werden, aber am Ende kannst du dich mit geklärten Verhältnissen belohnen. Alles war in deinem Leben ungeklärt und offen ist, fordert ständig deine Energie und blockiert dich in allen anderen Bereichen. Darum gehe die einzelnen Bereiche nach und nach an. Schaffe Ordnung und Struktur, so kannst du viel mehr Klarheit für dich gewinnen.


Was treibt dich an?

Eine weitere wichtige Frage ist, was dich antreibt. Es gibt innere Antreiber, die wir alle in uns haben, oft sind aber 1-2 sehr stark ausgeprägt. Wenn die inneren Antreiber zu stark ausgeprägt sind, dann können sie uns blockieren und auch für zusätzlichen Stress sorgen.

Die inneren Antreiber nach Kahler sind:

  • Mach es allen recht
  • Sei perfekt
  • Sei stark
  • Beeil dich
  • Streng dich an

Um herauszufinden, was dein Antreiber bzw. deine Antreiber sind, mache gerne den Antreiber-Test. So findest du deine Antreiber heraus und kannst besser verstehen, wieso du in bestimmten Situationen so reagierst, wie du reagierst. So kannst du dir dessen bewusstwerden und deine Antreiber nach und nach auflösen. Jetzt wo du deine Antreiber kennst, kannst du deine Reaktionen beobachten und besser auf sie reagieren. Gerne möchte ich noch die einzelnen Antreiber kurz erklären.

Mach es allen recht

Immer freundlich sein, weil du ja niemanden verärgern willst. Grundsätzlich ist das ja auch nicht verkehrt. Du bist hilfsbereit, hast eine hohe Empathie und bist immer zur Stelle, wenn du helfen kannst. Wenn das aber überhandnimmt und in einer Angst vor Konflikten endet, du dich immer nur zurücknimmst und dich nie traust nein zu sagen, kann das sehr belastend werden. Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahr und das führt zu Unzufriedenheit und Überforderung.

Sei perfekt

Immer alles perfekt machen zu wollen, kann manchmal hilfreich sein, wenn es um sehr detailreiche Arbeit geht. Da aber Fehler menschlich sind, ist es auch nicht verboten, diese zu machen. Bei diesem Antreiber kann der Perfektionismus dich blockieren, z.B. auch dabei Dinge überhaupt anzufangen, da immer die Angst im Raum steht, dass du es ja gar nicht perfekt genug machen kannst.

Sei stark

Menschen mit diesem Antreiber, können schwer etwas abgeben und denken, dass sie alles allein schaffen müssen. Bloß keine Gefühle zeigen, Augen zu und durch, dann wird es schon passen. Auf der einen Seite hast du bei diesem Antreiber zwar ein höheres Durchhaltevermögen, neigst aber auch zur Selbstüberschätzung und Überforderung.

Beeil dich

Bloß keine Zeit verschwenden. Zeit ist kostbar und alles muss schnell erledigt werden. Dadurch kann es passieren, dass du zu Multitasking neigst und auch dazu schnell in Stress zu verfallen. Du fährst ständig mit Vollgas und kannst keine Pausen machen. Du überlegst dafür aber auch nicht stundenlang und zerdenkst die Aufgabe, sondern fängst einfach an und hast auch weniger Probleme schnell Entscheidungen zu treffen.

Streng dich an

Ohne Fleiß, kein Preis. Wenn du dich nicht anstrengst, kann es nicht gut werden. Nur, wenn du hart genug arbeitest, kannst du zum Erfolg kommen. Dafür hast du eine Beharrlichkeit Dinge anzugehen, was aber im Umkehrschluss auch dazu führen kann, dass du niemals zufrieden bist, weil du denkst, dass es immer noch besser geht.


Deine Bedürfnisse kennenlernen

Nachdem du jetzt schon mal die besten Rahmenbedingungen für dein achtsames und entspanntes Leben geschaffen hast, ist es unerlässlich, dich mit deinen eigenen Bedürfnissen auseinander zu setzen. Was ist dir wirklich wichtig? Immer wenn du dich gestresst und unentspannt fühlst, dann ist irgendeins deiner Bedürfnisse nicht befriedigt. Wenn du deine Bedürfnisse kennst, dann kannst du in solchen Situationen schneller auf die Lösung kommen und es so schaffen, das nicht befriedigte Bedürfnis wieder zu befriedigen und wieder ein ausgewogenes Leben zu führen.

In der ersten Übung bist du ja schon mal alle deine Lebensbereiche durchgegangen. Nimm dir diese Aufzeichnungen noch einmal zur Hand und schauen, was dir wirklich wichtig ist im Leben. Welche deiner Bedürfnisse, helfen dir dabei, dass du dich ausgeglichen fühlst und alles rund läuft. Brauchst du Zeit für dich, dann überlege dir, wie du diese Zeit für dich in dein Leben etablieren kannst. Möchtest du gerne regelmäßig Sport machen, dann suche die richtige Sportart für dich. Nimm dir wirklich die Zeit, genau hinzuschauen. Du kannst auch das eine ausprobieren und dadurch evtl. etwas ganz anderen für dich entdecken. Aber nur wenn du deine Bedürfnisse genau kennst, dann kannst du auch dafür sorgen, dass sie befriedigt werden.

Komfortzonen verlassen

Einer der wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben ist es, deine Komfortzone zu verlassen. Das Verlassen der Komfortzone kann dich extrem wachsen lassen. Es kann aber auch sehr viel Angst machen, da das auch bedeutet, den sicheren Hafen zu verlassen, das Gewohnte gegen das Ungewisse einzutauschen. Man muss sich auf einmal Dingen stellen, die man vielleicht nicht so beherrscht und dadurch an seine Grenzen stößt. Das kann sehr viel Angst machen, darum sind wir oft auch nicht bereit für Veränderungen. Wenn du aber etwas verändern möchtest, dann geht das nur, wenn du deine Komfortzone verlässt. Anders kannst du keine Veränderungen erzielen und alles bleibt so, wie es ist. Was dir in diesem Fall helfen kann, ist, dich deiner Angst zu stellen. Lass die Angst da sein, es ist gut, dass sie da ist und dich warnen möchte. Setze dich mit deiner Angst auseinander und schaue, was genau deine Angst sagt. Höre deiner Angst zu. Oft malen wir uns in unserer Fantasie auch Szenarien aus, die mit der Realität nicht viel zu tun haben. Was du weiterhin tun kannst, stell dir vor, dass deine Freundin in deiner Situation wäre, was würdest du ihr raten. Oft wirkt die Situation mit etwas Abstand betrachtet viel harmloser, als wir sie uns kreieren.

Me-Time einplanen

Bei den ganzen alltäglichen Aufgaben ist es sehr wichtig, dass du dir Zeit für dich selbst nimmst. Du denkst bestimmt, dass du jetzt schon gar keine Zeit hast und wo du die Zeit denn noch hernehmen sollst. Das kann eine Herausforderung werden, wenn du allerdings deine Bedürfnisse ignorierst, dann ist Unzufriedenheit vorprogrammiert. Wenn du dir feste Zeit für dich einplanst, z.B. 2 x die Woche zum Sport zu gehen, oder im Wald spazieren zu gehen, dann kannst du das immer besser in deinen Alltag integrieren. Dein Umfeld weiß dann nach einigen Malen auch, dass die Zeit deine Zeit ist und es wird dann auch nicht weiter hinterfragt. Das Wichtigste ist einfach nur, dass du dir diese Zeit für dich nimmst und dich auch selbst an deine Verabredung mit dir selbst hältst. Es kann dir auch helfen, diese Zeit für dich in einen routinierten Ablauf zu packen. Mehr dazu im nächsten Punkt.


Routinen aufbauen

Um Veränderungen gut etablieren zu können, kann es helfen, Routinen aufzubauen. So kannst du dir überlegen, welche Routinen dir helfen könnten, deine Alltagsaufgaben zu vereinfachen. Du kannst z.B. deinen Wocheneinkauf immer an einem bestimmten Tag erledigen. Wenn du gerne in der Woche ein paarmal Sport machen willst, kannst du dir feste Zeiten dafür reservieren. So musst du nicht täglich darüber nachdenken, ob die Sporteinheit heute noch in die Planung passt. So weißt du auch direkt, dass die Überstunden an dem Tag ausfallen müssen, oder du evtl. eine Kinderbetreuung zu regeln hast. Diese Routinen helfen dir in hektischen Zeiten nicht den Überblick zu verlieren und auch nicht immer darüber nachdenken zu müssen, was du noch zu erledigen hast.

Das Wichtigste, was du dabei zu beachten hast, ist, dass die Routine zu dir passt. Wenn du z.B. eine Morgenroutine aufbauen möchtest, diese Routine aber eher für zusätzlichen Stress bei dir sorgt, dann wäre es besser andere Routinen zu finden. Du kannst einfach mal einen kleinen Check-up machen, was du alles am Tag zu erledigen hast und wobei du dir eine Vereinfachung wünschst. Dann kannst du eine entsprechende Routine dazu überlegen. Wie so eine entsprechende Routine aussehen kann, kannst du z.B. in meinen Blogartikeln lesen für das Einführen einer Morgenroutine, oder meine Tipps für das Wiederfinden deiner Jogging-Routine.

Kleine Rituale zur Routine machen

Eine weitere Möglichkeit ist auch kleine Rituale für dich selbst, als Routine zu nutzen. Diese Rituale können dich dabei unterstützen, am Ball zu bleiben und an dich und deinen Weg zu glauben. So kannst du dir z.B. überlegen, welche Rituale dich bei deinem Vorhaben unterstützen können. Wie wäre es mit einem ausgiebigen Entspannungsbad nach deiner Sporteinheit? Oder du gönnst dir mal wieder einen Abend mit einem guten Buch und deinem Lieblingstee. Eine andere Möglichkeit ist auch, dass du dich selbst verwöhnst mit einem kleinen Wellnessprogramm. So kleine Rituale können dir helfen, mehr bei dir anzukommen, die Zeit mit dir selbst zu genießen und auch zu schätzen. So kannst du einen achtsameren Umgang mit dir selbst lernen und diese kleinen Rituale als Entspannungsinseln für dich gewinnen. Das kann deine eigene Zufriedenheit fördern und du kannst die Zeit nutzen, um mehr in dich herein zuhören. So wirst du dir immer mehr bewusst, was dir guttut und was für deine Entspannung förderlich ist.

Deine Entspannungsmethoden finden

Weiterhin kann es dir helfen, deine eigenen Entspannungsmethoden zu finden. Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass eine einmalige Sache meistens keinen Erfolg verspricht. Du gehst ja auch nicht einmal ins Fitnessstudio und erwartest, dass du muskelbepackt nach Hause gehst. Darum ist es wichtig, dass du Entspannungsmöglichkeiten findest, die dir wirklich dabei helfen zu entspannen. Es bringt nichts, wenn du etwas machst, was dir nicht gefällt. Der Sinn der Entspannungsmethoden ist ja, dass es dir Entspannung bringt. Deshalb ist es hilfreich, die verschiedenen Entspannungsmethoden eine Zeitlang auszuprobieren und dann zu sehen, ob diese etwas für dich sind. Die ultimative Entspannungsmethode Nr. 1 ist immer noch die Meditation. Es gibt aber noch diverse weitere Möglichkeiten für Entspannung. Hier habe ich eine Liste für dich zusammengestellt, mit einigen Möglichkeiten:

  • Meditation
  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung
  • Atemtechniken
  • Yoga
  • Sport
  • Morgenroutine etablieren
  • Tagebuch schreiben zur Selbstreflektion (z. B. Achtsamkeitstagebuch, Gedankentagebuch, Dankbarkeitstagebuch)

Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Alles, was dir hilft und dich entspannt, ist erlaubt. Es geht hier um dich und auch darum, dir Zeit für dich zu gönnen. Hilfreich ist es, deine Entspannungsmethode regelmäßig zu praktizieren und für dich genau zu schauen, was dir wirklich hilft und was dich eher stresst und somit nicht hilfreich ist.


Notfallplan

Da es immer vorkommen kann, dass es im Leben dann doch nicht so läuft, wie gewünscht, möchte ich dir hier einige Möglichkeiten an die Hand geben, was du tun kannst, wenn du den Faden auf deinem Weg verloren hast. Wenn du merkst, dass der Alltag dich auf einmal wieder verschlingt und dir alles wieder zu viel wird. Deine Routinen sind irgendwie verloren gegangen und an Zeit für dich selbst ist auch nicht mehr zu denken. Dann weißt du, dass gerade alles in die falsche Richtung läuft. Was du dann tun kannst, ist, als Erstes den Stecker ziehen. Wenn du so weitermachst, wie bisher, ist der große Knall vorprogrammiert. Die effektivste Methode ist erstmal die Stopptaste zu drücken und innezuhalten. Genau in diesem Moment hast du das schwierigste bereits hinter dir. Du weißt, es läuft etwas nicht rund und hast aktiv darauf reagiert. Jetzt kannst du anfangen zu handeln.

Ziele wieder bewusst machen

Nimm dir etwas Zeit und nimm deine Aufzeichnungen von Beginn deiner Reise zur Hand. Schaue dir deine Ziele an, wo wolltest du hin? Mache dir das wieder bewusst. Manchmal verlieren wir unser Ziel aus den Augen, das ist aber kein Grund, wieso wir es nicht erreichen können. Auch mit einem kleinen Umweg kannst du an deinem Ziel ankommen. Male dir alles in den schönsten Farben aus, so wie alles wird, wenn du dein Ziel erreichst. So kannst du wieder in das Feeling kommen und das erhöht deine Motivation, das Ziel doch noch zu erreichen.

Was ist verloren gegangen

Wenn du vom Weg abgekommen bist, schaue genau hin, was dir verloren gegangen ist. Nutzt du deine Entspannungsmethode noch? Möglicherweise ist es jetzt an der Zeit diese jetzt noch öfter zu nutzen, nach Möglichkeit täglich. Wie sieht es mit deinen Routinen aus? Schaue bei allen Punkten genau hin. Wenn du Alltagstrubel gefangen bist, fängst du meistens direkt bei selbst an Zeit zu sparen. Je mehr Zeit du versuchst so einzusparen, desto unzufriedener wirst du, da du deine Bedürfnisse nicht mehr befriedigst. Beginne umgehend damit, deinen Bedürfnissen zu lauschen und diese wahrzunehmen. Nur so kannst du aus der Abwärtsspirale ausbrechen.

Wenn alles nichts hilft

Wenn du das alles versuchst, und du es einfach nicht schaffst, wieder in deinen Tritt zu kommen, dann zögere nicht damit, dir Unterstützung zu holen. Diese kann vielfältig aussehen. Du kannst dir eine Haushaltshilfe suchen, um dich zu entlasten, vielleicht brauchst du mehr Kinderbetreuung, du kannst dir auch einen Coach suchen oder einen Berater, der dir zur Seite steht. Wenn du alleine nicht weiterkommst und auch nicht weißt, wer dir helfen kann, dann kann ich dir die Zusammenarbeit mit einem Coach oder Berater sehr empfehlen, da wir sehr oft gefangen in unserem Blickwinkel sind. Durch den Stups in die richtige Richtung, können sich ganz neue Möglichkeiten für dich bieten.


Fazit

Das ganze Leben achtsam und entspannt zu verleben, ist ein komplexer Prozess. Stell dir das ganze wie eine lange, intensive Reise vor. Du wirst viel erleben und es werden bestimmt auch Zeiten kommen, in denen die Tränen fließen, aber das gehört alles zum Prozess dazu. Du hast alle Möglichkeiten, wirst extrem wachsen und manchmal auch Grenzerfahrungen machen. Es liegt an dir, wie sehr du dich mit dir auseinandersetzt und auf deine innere Stimme hörst. Du bist am Zug und nur du kannst dein eigenes Leben ändern. Du sorgst dafür, dass du glücklich bist und auch so dein Leben lebst. Wenn du immer nur auf der Suche bist, jemanden zu finden, der dich glücklich macht, kommst du möglicherweise nie an. Sorge gut für dich, kümmer dich um dich und um deine Bedürfnisse. Verlasse deine Komfortzone und wachse über dich hinaus. Probiere Neues aus, sei bereit für Veränderungen und hinterfrage regelmäßig deinen Status quo, so wie du es in der ersten Übung gemacht hast. Nur wenn du offen und bereit für Veränderungen bist, wird sich auch etwas ändern. Darauf zu warten, dass sich die Umstände ändern, damit sich die Gesamtsituation ändert, ist Zeitverschwendung.

Mache dich jetzt auf einen Weg zu der besten Reise deines Lebens. Nur wenn du anfängst deinen Weg zu gehen, kannst du auch ankommen.

Wenn du dir für deinen ganz eigenen Weg Unterstützung wünschst, kannst du dich auch gerne, mit mir als Coach an deiner Seite, aufmachen. Vereinbare dafür gerne noch heute dein Kennlerngespräch.

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